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Jörg Immendorff

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Jörg Immendorff (1945–2007) war einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Geboren in Bleckede an der Elbe, studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys. Schon früh verband er seine Kunst mit politischem Engagement. Mit seiner berühmten Werkreihe „Café Deutschland“ setzte er sich intensiv mit der deutschen Teilung auseinander und wurde international bekannt. Er verstand Kunst als gesellschaftliche Verantwortung und war auch als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie tätig.

Jörg Immendorff gehört zur Neo-Expressionistischen Malerei. Seine Kunst ist geprägt von kräftigen Farben, expressiver Formensprache und politischer Aussagekraft. Er verband Elemente des Politischen Realismus mit symbolischer und theatralischer Bildsprache und war Teil der deutschen “Neue Wilde”-Bewegung in den 1980er-Jahren.

Sein Schaffen wurde weltweit ausgestellt – unter anderem in renommierten Museen wie dem Museum Ludwig (Köln), der Neuen Nationalgalerie (Berlin), dem Städel Museum (Frankfurt), der Deichtorhallen (Hamburg) und dem Haus der Kunst (München). Auch international war seine Kunst vertreten, etwa im Centre Pompidou (Paris), dem Museum of Modern Art (MoMA, New York) und der Tate Modern (London).

Jörg Immendorff starb 2007 in Düsseldorf an den Folgen der Nervenkrankheit ALS, hinterließ jedoch ein Werk, das bis heute zu den kraftvollsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit deutscher Geschichte und Identität zählt.

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