Boyd Webb (*1947 in Christchurch, Neuseeland) ist ein international bekannter Künstler, der für seine inszenierten, oft surrealen Fotografien bekannt ist. Nach seinem Studium in Christchurch und am Royal College of Art in London lebt und arbeitet er seit vielen Jahren in Großbritannien. Seine Werke entstehen in aufwendig gestalteten Studioaufbauten, in denen er Menschen, Tiere und Objekte arrangiert. Sie bewegen sich zwischen Konzeptkunst und Fotografie und zeichnen sich durch eine humorvolle, zugleich kritische Perspektive aus. 1988 wurde er für den Turner Prize nominiert.
Webb stellte in bedeutenden Museen weltweit aus, darunter das Hirshhorn Museum (Washington D.C.), Centre Pompidou (Paris), Van Abbemuseum (Eindhoven), City Gallery Wellington und die Christchurch Art Gallery (Neuseeland), das London Mithraeum sowie das Nerman Museum of Contemporary Art (Kansas). Seine Arbeiten sind auch in renommierten Sammlungen wie der des Europäischen Parlaments vertreten.


